++ Trotz Bestleistungen viel Luft nach oben ++
Bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften in Hösbach/Unterfranken am letzten Wochenende war Franz Georg Weber in 6 Disziplinen (100m, 400m, 110m Hürden, 400m Hürden, Diskus und Speerwurf gemeldet. Ein sehr anstrengendes Programm. Nachdem er am kommenden Wochenende auch bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Ingolstadt antreten muss, um dort die Qualifikation zu den Deutschen Mehrkampf Meisterschaften in Leverkusen zu schaffen, sollte die Einzelmeisterschaft auch als Training unter Wettkampfbedingungen dienen.
Es begann mit den Vorläufen über 100 m. Mit 11,74 sec gelang ihm zwar eine neue Bestzeit, doch zum Finale reichte es leider nicht. Leider gelang ihm kein sehr guter Start, so dass er nicht mithalten konnte. Erkenntnis: Es besteht viel Luft nach oben. Die nächste Disziplin waren die 400m. Diese Langsprintstrecke ist sehr anstrengend. Hier gelang ihm eine enorme Steigerung. Er verbesserte seine bisherige Bestzeit von 55,33 sec um 2,39 sec auf 52,94 sec, was ihm den 5. Platz einbrachte. Der Abschluss des ersten Wettkampftages war Diskus. Mit 36,18 m verfehlte er seine bisherige Bestleistung von 36,65 m nur sehr knapp (Platz 10). Der zweite Wettkampftag begann mit den 400 m Hürden. Diese Strecke gehört zu den anstrengendsten. Mit einer Zeit von 57,31 sec verbesserte er seine Bestzeit um genau eine halbe Sekunde und wurde damit Bayer. Vizemeister.
Der eigentliche Höhepunkt sollte allerdings der anschließende 110 m Hürdenlauf sein. Seinen Vorlauf gewann Franz Georg mit
15,19 sec als insgesamt Zweitschnellster. Im Endlauf wollte er nun dem haushohen Favoriten Eric Bräuer von der DJK Aschaffenburg (Bestzeit 14,55 sec) ordentlich Druck machen. Anfänglich sah es sehr gut aus. Doch plötzlich streifte er mehrmals die Hürden und kam so völlig aus dem Tritt. Mit einer Zeit von 15,26 sec wurde er dadurch leider nur 4. Die Enttäuschung war so groß, dass Franz Georg auf den anschließenden Speerwurf verzichtete. Die Erkenntnis für Franz Georg Weber und seinen Trainer Peter Gnilka war, dass in allen Disziplinbereichen noch viel Luft nach oben besteht. Hoffentlich gelingt das schon kommendes Woche bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Ingolstadt.
Bericht: Peter Gnilka